Was wäre wenn….

Ja was wäre wenn…. das sind echt blöde Wörter und ein doofer Satzanfang. Dadurch bauen wir uns selbst Barrieren im Kopf, kommen nicht weiter, haben schlaflose Nächte, verpassen schöne Dinge. Wir fokussieren uns zu sehr auf das was wäre wenn….

Was wäre wenn….. Ich krank bin. Wer kümmert sich um alles?Da fängt man an sich selbst zu blockieren, man wird gewissermaßen Ohnmächtig Dinge zu tun und anzupacken.

Und was ist jetzt das schlimmste was passieren kann? Ich schätze mal, der Haushalt bleibt liegen, es wird nicht das nächste aufwändige essen geben, sondern einfach mal was schnelles. Und dann? Wird die Krankheit schon vorbei sein, alles ist gut.

Aber wenn man nicht aufpasst, ist man ganz schnell im negativen Muster gefangen, man vergisst das positive zu sehen und hat nur noch alles schlechte im Kopf. Man ist traurig, lacht nicht mehr (dabei ist ,achten doch gesund, es gibt sogar lach Yoga) und verpasst einfach viel zu viele tolle Momente.

Es ist ein dauerhaftes grübeln, eine Gedankenschleife in die man sich schnell begeben kann. Manchmal sollen daraus auch Depressionen entstehen. Dabei ist das „was wäre wenn“, ja kein Fakt, nichts konkretes. Wir stellen es uns vor, aber es ist nichts belegtes. Und man findet ja schlichtweg keine Lösung sondern kaut alles immer wieder durch, nur bringt es nichts. Wenn ich einen Unfall habe, mein Bein ist gebrochen und dann fange ich an zu grübeln wie das wohl bei der Arbeit gehen soll, dann ist es ja gerade konkret. Aber bin ich gesund und denke drüber nach, was wäre wenn ich einen Unfall habe, ja was bringt mir das ausser schlechter Stimmung? Nichts.

Wie ändere ich das? Indem ich bewusst und achtsam aus der Falle ausbreche. Ich selbst versuche es ständig mit durchatmen und ablenken. Ablenken im Sinne von, mir eine Aufgabe geben. Basteln, backen, Haushalt. Und was gerade im Winter sehr wichtig für mich ist: eine Art Tagebuch. Ich hab mir ne app auf mein Handy geschmissen, da trage ich abends mindestens drei positive Dinge ein. Gibt es mal nen Tag an dem mir nur eine Sache einfällt, dann ist es so. Aber der Fokus liegt dann beim Positiven, lese ich es eine Woche später, frage ich mich schon wieder was denn bloß so schlimm gewesen sein soll. Wichtig ist da nur die Kontinuität, man MUSS es täglich machen

Falls jemand von euch noch andere Tipps hat, ich bin immer offen für Neues.

Liebe Grüße, eure Michi

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