Ja das positiv bleiben, das übe ich gerade ganz stark. Der Herbst hat uns mit voller Wucht im Griff, Prognosen laut Kinderarzt mehr als dürftig. Aber bin ich ja von Nummer eins schon gewöhnt.
Wie versuche ich positiv zu bleiben? Erstmal täglich drei Dinge aufschreiben (ob auf Papier oder App ist egal) dies hängt sind. Sei es die Sonne die scheint, ein Lächeln weil irgendwas tolles gewesen ist oder ob ich mein tägliches schrittziel erreicht hab (Fluch und Segen zugleich, diese Schrittzähler).😅
Ansonsten hilft es echt (eigentlich bin ich da ja eher Muffel) Sport zu machen. Ja, bäh Sport. Joggen, am besten ne Stunde, ins fitnesstudio, da am besten zwei. Nee, nix für mich. Was ich gefunden habe? Ne tolle Gruppe, die ist auf Telegramm unterwegs und ich kann zu Hause die Übungen machen, die mir passen. Zeitfaktor? Ca 10 min. Wenn ich mag investiere ich mehr, passt es mal nicht ganz, werden es eben nur fünf🤷♀️. Verpflichtung hab ich nur mir gegenüber. Passt mir super in den Kram, kein Stress wer passt auf. Geräte? Brauch ich nicht. Wenn man hat ne Matte, wenn man mag, kleine Hanteln. Schwierigkeitslevel? Für alle was dabei.
Wie bleibt man sonst positiv? Ja ne echt gute Frage🤔, so alles hab ich da wohl auch noch nicht gefunden. Alte Muster wird man eben nur mit viel Übung und Training los. Training seine Gedanken zu verändern. Aber hab ich damit zuerst angefangen? Nee, gar nicht. Zuerst hab ich meine Ernährung umgestellt, hab viel im Netz über Gesundheit und Wohlbefinden gelesen, bin zum Heilpraktiker und erst nach und nach kam und kommt der Rest. Aber Erkenntnis der ersten Zeit: du bist, was du isst. Hört sich komisch an? Ja fand ich auch.
Allerdings ist es tatsächlich so, wenn man nichts isst oder ständig das Falsche, da wird der Geduldsfaden echt dünn, die Stimmung trübe, die Energie weniger, bzw Fett mehr. Da meine ich jetzt nicht unbedingt die Zahl auf der Waage, sondern auch unsere Organe können „zufetten“ und das sieht man nicht sofort. Also bin ich auf die Suche gegangen was ich für mich ändern und verbessern kann und es hat eine liebe Freundin sogar dabei geholfen. Manchmal trifft man ja im Leben auf Menschen, die lässt man nicht mehr so einfach gehen. Leider wohnt sie am anderen Ende des Landes für mich, also sind und bleiben wir online rege in Kontakt. Ja man kann sogar zusammen frühstücken, egal wo auf der Welt man sich gerade befindet, tolle Sache sowas😄.
Mit dem Frühstück hab ich also angefangen, nach und nach über Tag auch möglichst viel verändert. Es gibt ja so wie ich das sehe, zwei Typen Esser. Der eine ist ein Stress-Esser, der andere ein Stress-nicht-Esser. Beide Varianten taugen nu nicht so viel. Der eine isst zu viel falsches, der andere eben wenig bis nichts und dann noch falsch. Wie bin ich dabei aus dem nicht Essen raus zu kommen? Mag sich blöd anhören, aber ich plane mein Essen. Frühstück, Mittag, Abend. Die warme Hauptmahlzeit wird sogar aufgeschrieben und kaufe dann danach ein. Erstmal weiß ich was es gibt, der Rest der Familie auch, und ich kann gezielter einkaufen. Dadurch hat sich auch das wegwerfen stark reduziert.
Wodurch versuche ich noch positiv zu bleiben? Hobbys. Jede Mama braucht Hobbys. Ich hab sie, übe sie nur nicht so oft aus. Mich nicht hinten anstellen, dass muss auch ich wieder lernen. Wird mir gelingen, früher oder später eben mehr. Mal besser, mal schlechter, aber ich glaube ganz fest daran. Was sind denn meine Hobbys? Ich bastel unglaublich gerne, von allem fliegt hier was rum. Papier, Mosaik, knetbeton, mein Mann schlägt schon immer die Hände über’m Kopf zusammen was da neu kommt. Ach, die Stempel und Stanzmaschine darf man ja nicht vergessen….😅
Viele hat ja der ein oder andere Lust im Kommentar zu hinterlassen was er so macht um positiv zu bleiben? Für neue Vorschläge bin ich immer offen.
Danke fürs Lesen und bis bald 😀